Januar 2019 begann meine CrossFit-Reise. Anfangs war das Trainieren mit freien Hanteln völliges Neuland für mich, sodass ich ein wenig gebraucht habe, bis der Knoten in meinem Kopf geplatzt war. Im Juli 2020 war ich dann bereits fast täglich in der Box. Noch in dem Sommer erlitt ich einen Bruch der Speiche im linken Arm. Eine CrossFit Pause wollte ich nicht akzeptieren, sodass es genau drei Tage gedauert hat bis ich mit eingegipstem Arm wieder in der Box stand. In dieser Zeit hat mich das Konzept von CrossFit noch einmal mehr überzeugt! Denn trotz Handicap wurde für mich immer eine passende Skalierung, wie beispielsweise Reverse Burpees, gefunden. (Sind übrigens nicht weniger gemein als die normalen, probiert es mal aus!)

Im September 2020 habe ich auf der Suche nach einem Ausgleich zum auspowernden CrossFit und stressigen Büro-Alltag Yoga gefunden. Im Yoga begibt man sich in eine innere Achtsamkeit und blendet alles andere aus. Man nimmt die Dinge an, wie sie sind. Bereits Anfang 2021 entschied ich dann, die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin zu beginnen 🙂

In meinen Augen ist Yoga die perfekte Ergänzung zu CrossFit und andersherum. Durch regelmäßiges Yoga verbessert man seine Beweglichkeit enorm, was wiederum zu besserer Technik und auch zu weniger Verletzungen beim CrossFit führt. Eine Squat geht tiefer; ein Thruster kann mit vollständiger Streckung in der Schulter durchgeführt werden. Beim CrossFit erlangte Kraft lässt sich super in herausfordernden Asanas (Yoga Posen) wie der Krähe (Bakasana) einsetzen. Was die beiden auf den ersten Blick gegensätzlichen Sportarten gemeinsam haben, ist die Akzeptanz vom eigenen Körper. Nicht nach links und rechts zu sehen während man auf der Matte oder in der Box steht. Heute oder generell ist kein Kopfstand oder ein muscle up drin? Das ist okay! Dann gehst du so weit, wie es sich für dich gut anfühlt.

Beim Yogility erwartet euch eine auf CrossFitter zugeschnittene Ashtanga / Vinyasa Yoga Praxis. Wir resetten unsere Köpfe, konzentrieren uns voll auf unsere Atmung und unseren Körper und fließen gemeinsam durch verschiedene Asanas (mit Schwitzgarantie) um uns am Schluss mit einer Endentspannung (Savasana) zu belohnen. Wer mag, bleibt auf einen Tee oder gerne auch ein Bier da!

Ich freue mich auf euch und eure Fortschritte beobachten und begleiten zu dürfen!